|
|
Salinengeister | Michael Anton
– ( Benni ) Postfach 1139 – 55501 Bad Kreuznach |
|
Elternhockey im |
Benni@Salinengeister.de | |
|
Kreuznacher Hockey Club |
Salinengeister on Tour
Am vorletzten Wochenende, 27.03. – 29.03.2009, sind wir der Einladung der „Coswiger Spätlese“ zu einem Elternhockey-Hallen-Turnier in Coswig bei Dresden gefolgt.
Fast pünktlich (06.10 Uhr) haben wir uns mit 16 Personen mit zwei Kleinbussen auf den Weg gemacht. Die Stimmung war von Anfang an prima, auch wenn wir alle noch etwas müde waren. Die erste Rast gab’s bei Eiseskälte um 08.00 Uhr. Es wurde erst einmal gefrühstückt:
Brötchen, Wurst, Käse, Eier und natürlich literweise Kaffee. Gut gestärkt ging es weiter. Bei der nächsten Pause war das Wetter etwas besser, so dass wir uns auch schon mal einen Sekt und Bier genehmigen konnten. Bereits um 12.00 Uhr sind wir dann in unserem Hotel in Radebeul, ebenfalls bei Dresden, angekommen. Was für eine wunderschöne Lage! Die Straße ist gesäumt von lauter kleinen, renovierten Häuschen. In jedem sind irgendwelche Geschäfte oder Wirtschaften untergebracht. Wirklich urig! Unsere Zimmer bzw. Ferienwohnungen haben wir über einen Hof erreicht. Alle Unterkünfte scheinen erst vor kurzem renoviert worden zu sein. Echt toll! Ich glaube, alle waren sehr zufrieden. Nachdem wir uns in der Wirtschaft des Hotels, die auch gleichzeitig Rezeption ist, gemütlich ein Willkommensbier genehmigt haben, ging es ab nach Dresden. Wie geplant, sind wir zur S-Bahn gegangen.
Dass uns dort die größte Herausforderung des Wochenendes erwarten würde, hatten wir nicht erwartet: Der Fahrkartenautomat! Da er nur passendes Kleingeld annahm und die Kartenbezeichnungen nicht eindeutig waren, begann das totale Chaos! Die Männer versuchten nacheinander, die richtigen Fahrscheine zu kaufen, wir Frauen haben uns schlapp gelacht! Manfred fand das gar nicht lustig und war völlig entnervt. Er hatte Angst vor einem Kontrolleur und dass wir dann jeder € 40,00 Strafe zahlen müssen. Zu guter letzt hatte jeder eine Karte: Manfred, glaube ich, die richtige. Für Heike hat er eine Kinderkarte gekauft, die meisten anderen hatten statt der benötigten 2-Zonen-Karte nur eine 1-Zonen-Karte. Allerdings waren wir mittlerweile auch so weit gefahren, dass die 1-Zonen-Karte reichte! Der von Manfred befürchtete Kontrolleur kam auch noch, aber nicht bis zu uns!
So, nun konnte die Stadtbesichtigung beginnen. Unser erster Weg führte uns zur Semper-Oper. Da sich einige der dortigen Führung anschließen wollten, andere aber nicht, haben wir uns getrennt. Die zweite Gruppe besichtigte dann die Frauenkirche, leider nur von außen, da wir zu diesem Zeitpunkt nicht hinein konnten. Da es nun auch ständig geregnet hat, sind wir erst einmal im Radeberger-Ausschank eingekehrt und haben etwas gegessen und frisch gebrautes Bier getrunken. Danach ging es weiter zum Zwinger. Da ich zum ersten Mal in Dresden war, war ich von der Bauweise der Sehenswürdigkeiten begeistert, von dem Schmutz an den Fassaden jedoch entsetzt. Vielleicht sieht das Ganze bei Sonnenschein auch schöner aus! Im Zwinger stieß dann auch unser nächster Salinengeist zu uns: Moni Knerr (mit Anna-Lisa)! Frisch angereist aus Berlin! Gemeinsam wurde dann beschlossen, dass für die Shopping-Begeisterten noch eine Stunde Einkaufen eingeplant wird. Ich meine, in der wirklich sehr schönen Passage hat jeder, der wollte, etwas gefunden. Nun hieß es aber: ab zum nächsten Treffpunkt. Die Semper-Oper-Besichtiger waren zwischenzeitlich auch eingetroffen, so dass wir uns gemeinsam, vorbei an dem goldenen Reiter (der wirklich super golden war), zum Brauereiausschank Watzke auf den Weg machten. Eine tolle Wirtschaft! Essen (vor allem Broiler) und selbstgebrautes Bier echt lecker! Hier stieß nun auch unser letzter Salinengeist zu uns: Volker! Er hat nach der Arbeit noch alle Strapazen auf sich genommen, um an dem Turnier teilzunehmen. Vielen Dank!
Um 22.00 Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht, diesmal „fahrkartenstresslos“! Wir hatten bereits am Nachmittag die Karten an einem Außenautomaten gekauft. Noch ein, zwei, drei gemütliche Bier im Hotel, dann der Abschluss in der großen Küche der Ferienwohnung vom Kathrin, Mike, Inge, Harald und Volker. Ich finde, ein absolut gelungener Tag!
Am nächsten Morgen haben wir, bis auf den Kaffee, der glaube ich niemandem schmeckte, ein schönes Frühstücksbuffet genossen, bevor wir uns auf den Weg zur Halle zum Turnier machten. Steffi, Gabi, Kathrin und Mike sind nicht mitgefahren, da sie sich Dresden noch mal in Ruhe ansehen wollten.
Trotz größter Anstrengung kamen wir in fünf Spielen leider nicht über ein Unentschieden in einem Spiel (die anderen verloren) nicht hinaus. Heike und Manfred mussten leider nach dem ersten Spiel verletzungsbedingt passen, später auch Harald.
Für den Abend hatten die Coswiger eine Hockey-Feier arrangiert. Nach dem letzten Spiel sind wir deswegen zurück ins Hotel, hatten aber noch Zeit genug, uns in der Wirtschaft zusammenzusetzen, um bei einem Bier (was sonst) zu entspannen. Nachdem sich alle fertig gemacht haben, sind wir mit der S-Bahn zu der Feier gefahren (korrekte Fahrkarten dabei!). Die Coswiger haben das sehr schön organisiert. Das Buffet war lecker, die Musik gut, es wurde sehr viel getanzt. Außer einer Showtanzgruppe, die sich sogar für die Europameisterschaft qualifiziert hat, gingen auch junge Damen durch die Reihen, die für einige Euro vor Männern sexy Tanzeinlagen eingelegt haben. Da waren wir natürlich nicht knickerig, und haben auch für Volker gesammelt! Daraufhin gab es für ihn einen Table-Dance! In drei Gruppen haben wir uns dann von den Organisatoren zum Hotel zurück fahren lassen. Festzustellen war, dass der Fahrer von Gruppe zu Gruppe mundfauler wurde. Uns als erster Gruppe hat er noch alle Fragen beantwortet. Er hat uns sogar erzählt, dass in Radebeul, was von uns vorher glaube ich keiner gekannt hat, prozentual gesehen in Deutschland die meisten Millionäre leben. Das erklärt auch, warum es dort Autohäuser von Ferrari und Porsche gibt! Unsere Gruppe war dann noch in einer der kleinen Wirtschaften in unserer Straße „Altkötzchenbroda“. Auch diese ist wunderschön gemacht und scheint ein alter Gewölbekeller zu sein. Übrigens: Kennt einer von euch „Bad Sachsa“? Wenn nicht, fragt einfach Kathrin danach! Wir hatten jedenfalls unheimlich Spaß mit ihrem Bericht und Kommentaren darüber!
Als wir ins Hotel zurück kamen, war die zweite Gruppe bereits da. Was dann noch passiert ist, kann ich leider nicht berichten, da Schorsch und ich direkt ins Bett sind (warum eigentlich?).
Am nächsten Morgen waren jedoch alle wieder frisch und munter und so ging es ab in die Halle. Heute hatten wir einen besseren Tag: ein Spiel gewonnen, ein Spiel verloren, eines unentschieden. Das ganze reichte uns dann zu Platz 8. Gewonnen haben die „Mammuts Berlin“, die dann auch den Wanderpokal mit in unsere Hauptstadt nehmen durften.
Nach der Siegerehrung ging es, nachdem wir an unseren Bussen noch eine Sekt-Bier-Stärkung genommen haben, ab in die Heimat. Auf der Rückfahrt, die ebenso zügig voran ging, wie die Hinfahrt, haben wir nochmals zwei Pausen gemacht und die Reste von Essen und Trinken vertilgt. Ankunft in Bad Kreuznach gegen 20.30 Uhr.
Für uns, Schorsch und mich, die wir das erste Mal dabei waren, eine wirklich gelungene, tolle Tour! Vielen Dank! Wir freuen uns auf Weiteres!
Andrea
Geschäftsstelle
KHC Bad Kreuznach
c/o Birgit Zimmermann
Pfalzsprung 17
55543 Bad Kreuznach
Tel.:
0671 - 71163
Handy:
0178- 356 56 14
email:
Geschaeftsstelle@kreuznacher-hockey-club.de
Internet:
http://www.Salinengeister.Kreuznacher-Hockey-Club.de